Deshalb gehe ich fremdWer ich bin? Lächel... Ich verrate nur so viel, dass ich eine Frau bin. Meinen Namen halte ich im Hintergrund. Weshalb? Ich gehe selbst fremd. Seit 15 Jahren verheiratet. Zusammen sind wir seit 20 Jahren. Mit 38 Jahren habe ich mir vor ca. 5 Jahren gesagt, "Das kann es noch nicht gewesen sein". Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich liebe meinen Mann, möchte ihn aber nicht verlassen. Warum dann fremdgehen? Es ist wirklich nicht so, dass wir keinen oder schlechten langweiligen Sex hätten. Nein, ganz im Gegenteil. Mein Liebster besorgt es mir genau wie ich es brauche. Mein Mann ist der erste Mann mit dem ich sexuellen Kontakt hatte. Auch wenn ich ihn sehr liebe, fehlt mir etwas. Und das hole ich mir seit Jahren im Internet. In den sogenannten Seitensprung Agenturen. Da ich immer wieder mal die Seitensprung Seite wechsle, kann ich die Welt der Seitensprung Portale ganz gut beurteilen. Aus Sicht der Frau ist es so, dass man als Frau vielfach nur passives Mitglied sein kann. Das heißt, ich kann dort einen Account bekommen, kann mein Profil anlegen und muss in die Wartestellung gehen, bis ein interessierter Mann mich anschreibt. Wobei ich sagen muss, dass mir solche Agenturen nicht wirklich zusagen, da ich ein aktiver Mensch bin. Ich möchte auch selbst die Männer aussuchen und diejenigen, die mir gefallen kontaktieren. Deshalb habe ich mich mehr oder weniger auf 2 bis 3 Seitensprung Portale im letzten Jahr beschränkt. Sie müssen aber nicht glauben, dass ich eine Frau "Typ Model" sei. Nein, absolut nicht. Ich denke, ich bin eine absolut durchschnittliche Frau, ein paar Pfund (nicht Kilo) zu viel auf den Rippen. Aber auch dafür gibt es reichlich Liebhaber... Das Problem am Anfang ist immer die Kontaktaufnahme. Also, wenn mich Männer anschreiben, meine ich. Es ist absolut abtörnend, was ich da manchmal lesen muss. Man könnte glauben, die Herren hätten noch nie etwas von kennenlernen gehört. Das habe ich auch schon öfter so den Männern geantwortet. Worauf ich prompt die Antwort bekam, weshalb ich denn überhaupt in so einem Seitensprung Portal angemeldet sei. Mein Gott, ich bin doch keine Nutte, die auf Zuruf auf dem Rücken fällt!! Das ist schließlich dasselbe, was mir eine Freundin (ledig) vor Jahren einmal erzählt hat. Sie hatte eine Stammbar sozusagen. Die sie aufsuchte um interessante Männer abzuschleppen. Nun, Sie ging da tatsächlich hin, um Männer fürs Bett aufzureissen. Meist war sie mit einer gleichgesinnten Freundin dort. Sie erzählte mir, dass an einem Abend sie beide an der Bar sassen und eine Bloody Mary schlürften. Sie hatte schon Augenkontakt mit einem Mann gesucht, der ihr gefallen hatte. Um die Geschichte abzukürzen. Nach einer kurzen Weile, kam der Mann zu den beiden Damen, stellte sich kurz als Manfred vor und beugte sich zur ihr und flüsterte ihr ins Ohr: "Du bist echt ne heiße Braut. Ich würde Dich jetzt gerne durchficken". Wow! Sie hat ihm eine schallende Ohrfeige gegeben und den Herrn vom Barkeeper entfernen lassen. Was war passiert? Sie war doch da, um einen Herren fürs Bett abzuschleppen, nicht wahr? Genau. Aber wollte sie so plump und dreist zum Fick aufgerufen werden? Wie eine Nutte im Puff? Niemals!! Was also ist die Moral der Geschichte? Egal ob online in der Seitensprung Agentur oder offline in einer Bar, kennenlernen mit Stil und mit Verführung und Vertrauen aufbauen kommt man einfach weiter. Nämlich ins Bettchen der Frau. |